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„Woaßt du ibahapts, wia gern dass i di mog?“
Im Rahmen ihrer Seminararbeit besuchte Magdalena Kurz, die an der Universität Passau studiert, die Grundschulkinder am Schulstandort Hutthurm.
Frau Kurz beschäftigt sich mit dem Thema „Wechselwirkungen zwischen dem Bairischen Dialekt in Bilderbücher, der Lesemotivation und der Lesekompetenz“ und will konkret erforschen, inwiefern sich der Bairische Dialekt in Bilderbüchern auf die Lesemotivation der Kinder auswirken kann.
Im Gepäck hatte die Studierende jeweils eine Version in Standardsprache und eine Version in Bairisch des allseits bekannten Buches „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“.
Nach der kurzen Vorleseeinheit wurden die Kinder befragt, welche Fassung ihnen besser gefallen hat – interessanterweise entschieden sich fast alle, auch nicht Dialektsprecher, für die bairische Variante. Ebenso wurden typische Ausdrücke wie „Luser“ (Ohren) und „Bedstadl“ (Gitterbett) geklärt. Außerdem durften sich die Kinder frei zu ihrem Empfinden beim Vorlesen und beim Sprechen in Dialekt äußern.
Besonders im Gedächtnis blieben Aussagen wie:
I red gern Bairisch, denn des ist kürzer!
Bairisch klingt vui netter!
Im bairischen Biachl sand de zwoa Hosn echte Freind.
Des in Bairisch is wiakle so passiert.
Bild zur Meldung: „Woaßt du ibahapts, wia gern dass i di mog?“
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